Naturheilpraxis
Julia Weitzenegger
Gartenstraße 88
72108 Rottenburg a.N.

Tel.: (07472) 44 04 64
Email: jtweitzenegger@t-online.de


Yoga

Die 8 Stufen

Es gibt 8 Stufen des Yogas:

  1. Yama - allgemeine Verhaltensregeln im Umgang mit anderen (z. B. Gewaltlosigkeit, Wahrhaftigkeit)
  2. Niyama - Selbstdisziplin (z. B. Reinheit, Zufriedenheit, Selbststudium)
  3. Asanas - Körperübungen
  4. Pranayama - Atemübungen
  5. Pratyahara - Zurückziehen der Sinne von den Objekten
  6. Dharana - Kontemplation
  7. Dhyana - Meditation
  8. Samadhi - Erlebnis des Einsseins

Asanas

Yoga basiert auf sogenannte Asanas. Asanas wurden durch Jahrhunderte hindurch entwickelt, um jeden Muskel, jeden Nerv und jede Drüse des Körpers zu trainieren. Die Asanas werden langsam und meditativ und mit tiefer Bauchatmung ausgeführt.

Das Üben der Asanas erfolgt in 4 Phasen

  1. Einnehmen - langsam und bewusst die Körperstellung einnehmen. Jede unnötige Verspannung loslassen.
  2. Verharren - Aufmerksamkeit nach Innen lenken und die Atmung beobachten. Gedanken sammeln.
  3. Auflösen - langsam und bewusst auflösen.
  4. Nachspüren - in der Ruhehaltung nachspüren. Nachspüren in allen Bereichen, die in der Asana gedehnt wurden und auf die Atmung konzentrieren.

Es ist wichtig, dass wir die Körperarbeit in einem gesammelten Zustand beginnen und dass wir zuerst mental und emotional Abstand vom Alltag nehmen. Deshalb ist die Anfangsentspannung unerlässlich.

Asanas

Pranayama

Pranayama bedeutet das Anhalten, das Kontrollieren und Lenken des Atems. Der Atem, in dem die östliche Mystik die kosmische Urenergie verkörpert sieht, soll angehalten und im Körper gespeichert werden, um die körperlichen, seelischen und geistigen Kräfte zu steigern.

Die tiefe Bauchatmung erfolgt durch die Nase. Die Atmung ist langsam, regelmäßig und fließend. Alle Lungenbereiche sind beteiligt.

Pratyahara, Dharana, Dhyana

Das Zurückziehen der Sinne bedeutet ein Zur-Ruhe-Kommen. Das Finden zur Ruhe und damit der eigenen Mitte dient im Sinne des 8-stufigen Yogapfades als Vorbereitung für Konzentration und Meditation. Die wichtigste Voraussetzung für das Üben von Pratyahara ist die „Stille“.

Samadhi

Samadhi ist der Zustand jenseits der Meditation. Es ist die höchste Entwicklung, die ein menschliches Wesen erreichen kann. Es ist ein Zustand der Wahrheit, der Gleichmütigkeit und des tiefsten Seelenfriedens.

Samadhi

Die Wirkung auf Körper, Geist und Seele

Mit Hilfe der Entspannung lösen wir uns vom Alltagsgeschehen und nehmen uns selbst wahr.

Durch die Körperübungen werden Energieblockaden aufgelöst.

Atemübungen reinigen und vitalisieren den Körper.

All diese Kräfte und Energien, die freigesetzt werden, werden mit Hilfe der Konzentration gebündelt und auf ein bestimmtes Ziel gerichtet.

In der Meditation erfahren wir die Verbundenheit mit unserem innersten Wesenskern.

Seitens der medizinischen Forschung wurde bestätigt, dass Yoga bei so unterschiedlichen Beschwerden wie Arthritis, Arteriosklerose, chronischer Erschöpfung, Asthma, Krampfadern und Herzleiden helfen kann.

Weitere Wirkungen:

Tipps für Anfänger

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